„Ich komme in friedlicher Absicht.“ … oder wie Elterngespräche gelingen können
Die Beziehungen zwischen Pädagog*innen und Eltern sind immer wieder von gegenseitigen Missverständnissen, Ängsten, Vorurteilen und Enttäuschungen überschattet. Daher bekommen sowohl pädagogische Fachleute als auch Eltern beim Gedanken an ein bevorstehendes Elterngespräch oder einen Elternabend schonmal Herzklopfen oder andere Gefühle des Unbehagens. Als Fachleute sind wir es, die den maßgeblichen Teil der Verantwortung übernehmen sollten, wenn es um die Gestaltung gelingender und vertrauensvoller Beziehungen geht. Wie kann das gelingen? Wie beeinflussen meine Vorannahmen und der von mir vorgegebene Rahmen die Qualität von Elterngesprächen? Wie gelingt es mir, Eltern zu erreichen, denen gegenüber ich mich nicht unmittelbar offen, empathisch und anerkennend verhalten kann? Wie führe ich Gespräche im Konfliktfall konstruktiv und in wertschätzender Haltung? Wie kann es gelingen, dass Pädagog*innen und Eltern zu guten Kooperationspartner*innen im Interesse der Kinder werden? Diese und ähnliche Fragen sollen Gegenstand des Workshops sein. Das exemplarische Durchspielen typischer Gesprächssituationen und die darauf aufbauende Selbstreflexion sollen die theoretischen Inhalte greifbar und nachvollziehbar machen. Dabei sollen Sie sich in Ihren ganz praktischen Anliegen und Fragen wiederfinden und hilfreiche Impulse für konkrete Lösungen mitnehmen können.
